Diese Normen sind eine Neuauflage von bereits existierenden, international anerkannten Standards für Menschenrechte, die als neue Verpflichtung für Unternehmen gelten.
Die "UN Norms on the Responsibilities of Transnational Corporations and Other Business Enterprises with Regard to Human Rights" sind im August 2003 vom "UN Subcommission on the promotion and protection of human rights" verabschiedet worden.
Sie beziehen sich weitgehend auf existierende Menschenrechtsstandards, aber auch auf Arbeits- und Umweltstandards.
Sie beinhalten spezifische Verpflichtungsbereiche für Unternehmen wie z.B. Nicht- Diskriminierung, Recht auf Sicherheit (kein Engagement/Vorteile ziehen aus
Kriegsverbrechen, Genozid, Folter, Zwangsarbeit, extrajudizielle Exekutionen) und Arbeitsrechte.
Die Haltung der Wirtschaft und die der NGOs bezüglich dieser Normen ist sehr unterschiedlich und konfliktreich.
Viele Wirtschaftscommunities wie z.B. die US Chamber of International Business stehen diesen Normen sehr skeptisch gegenüber. Kritikpunkte sind unter anderem. dass die Normen nicht im Vorfeld mit der Wirtschaft abgesprochen wurden.
Im Gegensatz dazu befürworten viele Organisationen vor allem NGOs wie Amnesty International die neuen Normen, da sie klare Formulierungen von bereits existierenden Konventionen sind.
